Dauer der Ausstellung
18.3. bis 10.5.2015

Eröffnung
Mittwoch, 18. März 2015, 11.00 Uhr

Kontakt
Tel. 07471 621847


Schulkunstausstellung - Blindstudie (Geodreieck)

Schulkunstausstellung - Blindstudie (Locher)

Schulkunstausstellung - Monsterbild

Schulkunstausstellung - Wie weit geht Zeichnung?

Schulkunstausstellung - Weibliche Zeichnung

Schulkunstausstellung - Drahtgesicht in Anlehnung an Alexander Calder

Schulkunstausstellung - Zentrifuge

Schulkunstausstellung - Fliege

Zeichnen - Regionale Schulkunstausstellung

"Zeichnen ist die Kunst, Striche Spazieren zu führen." (Paul Klee)

DSchulkunst2015-Logo ie Schulkunstausstellungen präsentieren regelmäßig ausgewählte künstlerische Schülerarbeiten aller Schularten zu einem gemeinsamen Thema. Die diesjährige Ausstellung  findet im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen statt und präsentiert Arbeiten von Schülern aller Schultypen aus dem Zollernalbkreis. Das ausgewählte Thema ist „Zeichnen“.
Zeichnen – irgendwann vor 40 000 Jahren oder mehr entstand diese bemerkenswerte menschliche Ausdrucksform. Die vermutlich bislang ältesten Zeugnisse stammen aus Höhlen der Insel Sulawesi und zeigen Abbildungen von Händen und einem weiblichen Hirscheber. Die Höhlenkunst gilt der Wissenschaft als Indikator für das abstrakte Denken des frühen Menschen.
Was aber hat unseren Vorfahren dazu gebracht, zu zeichnen? Wollte er mit der in das festgestampfte Erdreich geritzten Linie ein Tier bannen? Wollte er mit dem Abdruck seiner Hand im Lehm bezeugen, dass er dort gewesen ist? Hob er mit einer Umrisslinie ein Ding aus der Umgebung heraus, um anderen etwas mitzuteilen? Oder wollte er Macht darüber erlangen? Die Wissenschaft hat noch keine endgültigen Antworten darauf.
Fest steht, dass es ihm irgendwann wichtig war, ein unvergängliches Werk zu schaffen. So ritzte er Figuren in den Stein oder benutzte schwarze Manganerde dazu, bleibende Umrisse auf geschützten Höhlenwänden zu hinterlassen.
Auch der moderne Mensch zeichnet. Nach wie vor bildet er Dinge und Lebewesen mithilfe von Linien, Flächen und Punkten ab. Hinzugekommen sind ungegenständliche Darstellungen von Zuständen und Gefühlen sowie bildliche Auseinandersetzungen mit den gestalterischen Mitteln an sich. Dies geschieht zumeist auf Papier. Es vollzieht sich spontan oder überlegt. Es ist spielerisch oder todernst. Es ist mit minimalem Aufwand machbar – ein Stift und ein Stück Papier reichen aus, eine ureigene und vollkommen fantastische Welt auf das Blatt zu bannen, wenn der Zeichner dies will.
Auch die Schulkunst hat dieses Thema in diesem Jahr ausgewählt, um es den Schülern, Lehrern und Eltern näher zu bringen. Lasst uns nun also die Striche Spazieren führen!