Hohenzollerisches Landesmuseum
Schloßplatz 5
72379 Hechingen

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E-Mail: hzl-museum@hechingen.de
       
Ansprechpartner: David Hendel

Vergangene IiQ-Präsentationen

Januar bis März: Gemälde des Heiligen Nepomuk

Der Heilige Nepomuk wurde um das Jahr 1350 als Johannes in Pomuk bei Pilsen geboren. Er war ein böhmischer Priester und Märtyrer. Er starb am 20. März 1393 indem man ihn von der Karlsbrücke in Prag in die Moldau stürzte. Grund dafür war ein kirchenpolitischer Konflikt mit König Wenzel IV. von Böhmen. Doch die Legende ist weitaus bekannter, seit etwa 1433. Dieser zur Folge, weigerte sich Johannes Nepomuk das Beichtgeheimnis zu verraten und zwar wollte er nicht preisgeben, was die Königin (entweder Johanna oder Sophie von Bayern) ihm anvertraut hatte. Ertränken war im Mittelalter für Geistliche die übliche Todesstrafe. Die Leiche des im Wasser Treibenden soll der Legende nach von fünf Flammen bzw. „hell glänzenden Wunderzeichen“ umsäumt gewesen sein, weswegen Johannes Nepomuk oft mit fünf Sternen um sein Haupt abgebildet wird. Im Jahre 1721, also vor genau 300 Jahren, wurde Johannes Nepomuk zunächst selig- und weitere 8 Jahre später heiliggesprochen. Er ist der Brückenheilige und Patron des Beichtgeheimnisses. Die genaue Herkunft (Provenienz) dieses Gemäldes ist unbekannt. Es wird aber zumindest auf die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert. Es stammt aus dem Eugenienstift aus Hechingen.

Oktober bis Januar: Die Bierhochschule Ohrenfanz - Eine Hechinger Hochschule?
in Hechingen gab es von 1877 bis 1892 eine illustre Männergesellschaft, die sich dem Bierkonsum verschrieben hatte. Doch es wurde auch gedichtet und über Politik philosophiert. Benannt hat sich die Gesellschaft nach der hiesigen damaligen Bezeichnung für Ohrwurm: Ohrawusler/Ohrenwurzler, Orhrenzwicker/Ohrenkneifer, denn am Gründungsabend befanden sich mehr "Ohrenfänzeler" im Biergarten als Menschen. Das allein schon charakterisiert die Bierhochschule als humorträchtige, lockere und nicht bierernste Vereinigung der Mitglieder.
 

Juli bis September 2020: "Kuriose Hohenzollern-Souvenirs"
Die Burg Hohenzollern als Motiv auf einer Muschel, einem Porzellan-Schuh, einem Maßband, einem Stopf-Ei, einem Zigarillo-Etui und einer Spardose.
Alle Souvenirs stammen aus der Sammlung von Tobias Matheis aus Hechingen.

Mai bis Juni 2020: "Zurück in Hechingen"
Zwei „Originale“ im Hohenzollerischen Landesmuseum
Das Stadtmüller Ehepaar Michael und Crescentia Pfister ließ sich in den 1840er Jahren portraitieren und zwar mit Pastellkreide. Die beiden Gemälde erzählen die Geschichte der Familie Pfister in Hechingen. Wann, wie wo arbeitete Michale Pfister, welcher Kinder hatten beide und was ist aus den geworden.

Januar bis März 2020: "Närrisches IiQ"
Ein Ölgemälde das das Ehrsame Narrengericht zu Grosselfingen zeigt (gemalt 1934). Eine Katzen-Maske der Narrenzunft Horig aus Gammertingen und drei Abzeichen/Orden der Narrhalla Hechingen.

Oktober bis Dezember 2019: "Ein "Nodenbuch" der Kirchengesänge"
Ein etwa 450 Jahre altes, handschriftliches, lateinisches Notenbuch, ein Antiphonar. Darin enthalten sind die Melodien und Texte der Gesänge des Stundengebets, sowie zugehörige Psalmen, Responsorien und Hymnen, welche nach dem Kirchenjahr angeordnet sind.

Juli bis September 2019: "Tapetenfragmente aus dem Alten Schloss"
Überreste von Wanddekorationen aus fürstlicher und bürgerlicher Nutzungszeit. Ebenso ein Blick auf den ehemaligen Hoftapezierer Franz Bühler.

April bis Juni 2019: "Überraschungskiste"
Die Überraschungskiste wurde bei Aufräumarbeiten Ende 2018 im Museum wiederentdeckt. Darin befanden sich Objekte, wie einen Schuh, ein kleines Fläschchen mit Inhalt, ein Werbeschild für Menier-Schokolade, Gebiss-Modelle und Kuriositäten. Schon beim Umbau des Alten Schlosses in den Jahren 2000 bis 2004 wurden diese Objekte auf dem Dachboden gefunden.

Januar bis März 2019: "Das Neue Schloss - 200 Jahre Burnitz-Bau"
Die IiQ-Präsentation widmete sich dem Gebäude gegenüber dem Museum, nämlich dem Neuen Schloss. Anlass war das 200-jährige Jubiläum der Fertigstellung des Schlossbaus 1819. Der Entwurf stammte von dem Frankfurter Architekten Rudolf Burnitz. Der Schwerpunkt der kleinen Ausstellung liegt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu sehen gibt es originale Objekte wie einen Puttenkopf und geschmiedete Nägel sowie seltene Ansichten und Pläne, ergänzt durch Informationen über den Bau und seinen Architekten.

Oktober bis Dezember 2018: "Die Hohenzollerische Hochzeit 1598"
Die Hochzeit des Erbfolgers Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen mit Franziska Wild- und Rheingräfin von Salm-Neufville war eines der größten Feste der Renaissance in ganz Südwestdeutschland. Zu den knapp 1000 Stadtbewohnern gesellten sich nochmals 1000 Gäste der Hochzeit, welche aus Brunnen mit Wein und anderen Köstlichkeiten versorgt wurden. Zum 420. Jubiläum wurde auch der Künstler Konrad Weigand und der Dichter Jakob Frischlin in den Fokus gerückt.