Hohenzollerisches Landesmuseum
Schloßplatz 5
72379 Hechingen

Tel. +49 (0)7471 / 940-188 u. -187
Fax +49 (0)7471 / 940-220

E-Mail: hzl-museum@hechingen.de
       
Ansprechpartner: David Hendel

Entstehung & Geschichte

Das „Alte Schoß“ wurde wahrscheinlich als Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude für die benachbarte Renaissanceanlage erbaut. Es beherbergte unter anderem die fürstliche Kanzlei und das fürstliche Gymnasium sowie den Prinzessinnen-Palais der Fürsten und kurzzeitig auch den Fürstensitz selbst. Außerdem wurde die 1847 verstorbene Fürstin Eugenie in diesem Gebäude aufgebahrt bevor sie ihre letzte Ruhe in der Gruft vor dem Hochaltar in der Pfarr- und Stiftskirche St. Jakobus in Hechingen fand.
Im Laufe der Jahre wurde das „Alte Schloß“ auch zur bürgerlichen und privaten Nutzung verwendet. Eine Trikotagen-Fabrik, ein Zahnarzt, die Bücherei, das Rathaus und Wohnungen hatten dort ihren Sitz. Die komplette Sanierung und Neugestaltung wurde 2005 beendet und 2012 letztmalig erweitert.
 
Die reichen Bestände des Museums gehen zurück auf die Sammeltätigkeit des hohenzollerischen Landeskonservators Wilhelm Friedrich Laur ab dem Jahr 1896. Ihm gelang es, zahlreiche wertvolle, aber gefährdete Kunstschätze aus Kirchen zu retten. Neben Laur war es der hohenzollerische Archivar Karl-Theodor Zingeler, der hauptsächlich beim Bau der Hohenzollerischen Landesbahn zahlreiche vorgeschichtliche Funde entdeckte.

Die bedeutende Sammlung wurde ab 1920 auf der Burg Hohenzollern ausgestellt und im Laufe der Jahre stetig erweitert. Mit der Auflösung des hohenzollerischen Landeskommunalverbandes im Jahr 1972 gelangte die Sammlung in den Besitz der Stadt Hechingen und wird seit 1974 am heutigen Standort im Alten Schloss in Hechingen ausgestellt.

Am 11. März 2005 wurde die neue Dauerausstellung zur Hohenzollerischen Geschichte im generalsanierten Alten Schloss eingeweiht.